“Eine absolute Empfehlung.”
Der, zumeist im geologischen Zusammenhang verwendete, und einen Gleichgewichtszustand beschreibende Begriff der»Isostasie«ist der Titel von Natasha Barrets drittem Album, auf dem die Komponistin und Sound-Ökologin verschiedene lokale Naturphänomene, wie die Mitternachtssonne oder »Roten Schnee« mittels elektroakustischer Klangforschungen abstrakt umreißt. Die zehn glasklaren, kalten Impressionen aus ihrer Wahlheimat Norwegen, durchwegs spannend und mit einer ausgeprägten Liebe zum Detail gestaltet, fegen wie ein eisiger Nordwind aus den Boxen und kristallisieren zu glitzernden Klangskulpuren voll gespenstischer Schönheit.
Noch ein wenig abstrakter kommt das Album des belgischen Komponisten Stephan Dunkelman daher.
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