“Natasha Barrett, 1972 in England geboren, studierte Elektroakustik bei Jonty Harrison und Denis Smalley und lebt und arbeitet heute in Oslo.”
Natasha Barrett, 1972 in England geboren, studierte Elektroakustik bei Jonty Harrison und Denis Smalley und lebt und arbeitet heute in Oslo. Norwegen ist keineswegs die elektroakustische Diaspora wie zu Zeiten Arne Nordheims, dessen Pionierwerke 1967 — 72 noch in Warschau entstanden sind. Barrett steht heute das Osloer NoTAM-Studio zur Verfügung und mit dem Ultima in Oslo, dem Ilios in Harstad und dem Music Factory in Bergen sogar drei Festivals, um ihre mit diversen Preisen gewürdigten Soundscapes zu präsentieren. Auf Isostasie (IMED 0262) erklingen sechs Kompositionen der Jahre 1998 bis 2001: Three Fictions (Northern Mix), Displaced:Replaced, Red Snow, Viva la Selva!, The Utility of Space und Industrial Revelations. Barretts algorithmische Haikus kreisen ausnahmslos um Naturerscheinungen — Wald, Regen, Wind, Nebel, Schnee, die Mitternachtssonne.
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